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FAQs

 

1. Was muss ich zur ersten Sprechstunde mitbringen?

Sehr wichtig ist Ihre vollständige Krankengeschichte, eine Liste mit eventuellen Arzneimittelallergien, Diagnoseergebnisse Ihres Schmerzbildes (Röntgenaufnahmen, Blutproben, Magnetresonanztomographien, Elektromyografien) sowie eine Liste mit allen Medikamenten, die Sie gewöhnlich verwenden.


2. Welche Fachrichtung deckt ein Arzt der Schmerzklinik ab?

NEs existiert keine medizinische Fachrichtung Schmerzmedizin. Die Mediziner, die im Bereich der Schmerzbehandlung tätig sind stammen überwiegend aus den Fachrichtungen Anestäsiologie, Traumatologie, Neurochirurgie und Rehabilitation. Weitergehende spezifische Kenntnisse werden im Rahmen von Seminaren und durch den Erwerb internationaler Studienabschlüsse erworben.


3. Wird in der Schmerzklinik Morphin als Medikament eingesetzt?

Morphin und dessen Derivate sind äußerst nützlich bei der Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen. In unserer Klinik wird jedoch nur eine kleine Minderheit von Patienten damit behandelt. Wir versuchen, den Schmerz mithilfe von minimal-invasiven Techniken zu lindern.


4. Wie verläuft die erste Visite?

In der ersten Sprechstunde werden Sie vom Arzt untersucht, welcher außerdem die von Ihnen vorgelegten Unterlagen begutachtet. Sollten weitere Informationen notwendig sein, werden Sie hierüber informiert. Der Arzt kann Ihnen eine begleitende Ernährungsberatung bzw. eine zusätzliche manuelle Therapie empfehlen. Sollte der Schmerz von Stimmungsschwankungen begleitet sein, wird Ihnen eine spezifische Unterstützung vorgeschlagen.


5. Wird mir während der ersten Visite eine Infiltration gespritzt?

Infiltrationen werden nie in der ersten Sprechstunde vorgenommen. Der Patient muss seine Diagnose kennen und über die therapeutischen Möglichkeiten informiert werden. Nach der Entscheidung über die anzuwendende Therapie unterschreibt der Patient eine Zustimmungserklärung. Im Anschluss daran beginnt die Behandlung.


6. Werde ich operiert?

Unsere Klinik arbeitet ausschließlich mit minimal-invasiven Techniken ohne offene Chirurgie.


7. Muss ich vom Hausarzt oder vom Traumatologen überwiesen werden um in der Schmerzklinik behandelt zu werden?

Alle Patienten können ohne Überweisung von anderen Ärzten in der Schmerzklinik behandelt werden.


8. Welche Medikamente werden bei der Anwendung der Schmerzbehandlungstechniken gespritzt?

PMit Kanülen gelangen klinisch wirksam erprobte Medikamente bis zur schmerzenden Stelle. Je nach Pathologie wird dabei die geeignetste Option gewählt. In einigen Fällen verwenden wir biologisches Material, welches vom Körper des Patienten stammt. Daneben wenden wir auch Radiofrequenztechnik an. Da in beiden Fällen keine Medikamente angewendet werden existiert keinerlei Gefahr von allergischen Reaktionen oder Nebenwirkungen.


9. Welche systemischen Nebenwirkungen hat das bei den Infiltrationen verwendete Kortison?

Bei Kortison handelt es sich um ein Medikament, das in Schmerzkliniken häufig Anwendung findet. Im Unterschied zur oralen Verabreichung oder zur intramuskulären Injektion in die Venen wird das Kortison bei den von uns angewendeten Techniken nur im zu behandelnden Bereich wirksam, was die systemische Absorption drastisch reduziert. Deshalb sind die bekannten Nebenwirkungen minimal.


10. Wie viele Besuche in der Schmerzklinik sind notwendig, um eine deutliche Verbesserung zu spüren?

In unserem Bestreben nach zeitlicher Optimierung und Effizienz versuchen wir, alle Behandlungen mit einer möglichst geringen Anzahl an Sessionen, im besten Fall in einer einzigen, zum Erfolg zu führen.


11. Wo finden die Behandlungen statt?

Die Behandlung findet in einem speziell für interventionelle Techniken ausgestatteten Operationssaal in entspannter und professioneller Atmosphäre statt.


12. Wie lange dauert die Anwendung einer Technik?

Dies kann, in Abhängigkeit von deren Komplexität, zwischen 15 und 60 Minuten dauern.


13. Muss ich die Behandlungen mit nüchternem Magen antreten?

In der Sprechstunde erhalten Sie die notwendigen Anweisungen. Im Allgemeinen handelt es sich um einen Zeitraum von vier bis sechs Stunden, während dessen Sie nichts essen dürfen. Bei einigen Infiltrationen ist dies nicht notwendig.


14. Sollte der Behandlung eine Ruhepause folgen oder muss eine Krankschreibung erfolgen?

In jedem einzelnen Fall erhalten Sie entsprechende Erklärungen und Anweisungen. Sie werden noch am gleichen Tag gesund geschrieben und können nach 12 bis 24 Stunden wieder zur täglichen Routine zurückkehren. Nur im Falle von riskanten Tätigkeiten, welche zu Überlastung und großer Anstrengung führen, ist eine Krankschreibung erforderlich.


15. Werde ich vor der Verabreichung der Infiltration betäubt?

In jedem Falle bieten wir dem Patienten an, diesem ein intravenöses Beruhigungsmittel zu verabreichen, welches angsthemmend wirkt und die Behandlung zu einer angenehmen Erfahrung werden lässt.


16. Wann machen sich die Auswirkungen der Behandlung bemerkbar?

Dies hängt von der Art der Behandlung ab. Eine Linderung stellt sich jedoch im Allgemeinen nach etwa 48 bis 72 Stunden ein.


17. Haben Medikamente, welche ich einnehme, Einfluss auf die Behandlung?

Medikamente wie Aspirin oder Sintrom wirken sich auf die Blutgerinnungsfähigkeit aus. In der Sprechstunde erhalten Sie eine schriftliche Erklärung sowie eindeutige Erläuterungen des Arztes bezüglich der Benutzung dieser Art von Medikamenten im Vorfeld einer Infiltration.


18. Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten der Behandlung in der Schmerzklinik?

Wir arbeiten mit der Mehrheit der spanischen Krankenkassen zusammen. Sollte Ihre Versicherung die Kosten nicht übernehmen, informieren wir Sie gerne über Preisnachlässe und Angebote.


19. Existieren Zahlungserleichterungen oder Preisnachlässe?

Sie können mit EC-Karte zahlen bzw. sich über eine Finanzierung der Behandlung informieren. In Härtefällen steht Ihnen unser Programm “pro bono” zur Verfügung, über welches Sie unser Sekretariat informiert.


 

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